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Trost-Orgel

Kaltenlengsfeld

Restaurierung 2001...06 Erbaut 1757

Disposition:
Rückpositiv

, C, D...c'''

Principal 4' rekonstruiert
Nachthorn 4'
Mixtur 3fach
Quinta 1 1/3'
Flachenet 2'
Kleingedackt 4'
Floit Travers 8'
Quintathön 8' rekonstruiert
Hauptwerk

, C, D...c'''

Principal 8' rekonstruiert
Quintathön 16'
Viola di Gamba 8'
Grobgedackt 8'
Spitz Floit 4'
Quinta 3'
Octave 2'
Sesquialter 1 3/5'
Mixtur 4fach
Trompete 8' rekonstruiert
Pedal

, C, D...c'

Principal Baß 16'
Sub Baß 16'
Posaunen Baß 16' rekonstruiert

Über den Neubau der Kaltenlengsfelder Orgel wurde im Juni 1755 mit Johann Caspar Rommel aus Roßdorf ein Kontrakt geschlossen. Im Frühjahr des Jahres 1757 sollte das Werk vollendet sein, vermutlich erfolgte die Fertigstellung nicht vor dem Sommer jenes Jahres.

Wir haben hier die erfreuliche Situation, dass trotz einiger Veränderungen im Laufe der Geschichte ein erheblicher Teil des alten Werkes erhalten blieb. Insbesondere die Veränderungen der jüngeren Zeit führten vom historischen Zustand weg. Es handelte sich dabei um einen viel zu kleinen Schwimmerbalg mit Gummituch, Austuchungen der Traktur und moderne Metallwellenärmchen. Die Tromopete und das letzte Register des Rückpositives waren nicht mehr besetzt. Insofern war es ein wesentliches Anliegen unserer Restaurierungsarbeiten, diese Umbauten weitgehend auf den Erbauungszustand zurückzuführen.

 

      

Vorzustand

 

   

Die Klaviaturen mit den Backen und Vorsatzbrettern wurden nach dem Vorbild von Wohlmuthausen komplett rekonstruiert. Als typisches Merkmal des Erbauers ist an den Tastenfronten ein Engelskopf in Leder geprägt, versehen mit den Initialen "J C R".

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