Orgelbau Waltershausen GmbH
Prag Strahov-Kloster Chororgel

Prag Strahov-Kloster Chororgel

Neubau 2025

Disposition:

Hauptwerk C-d³

1Bordun 16′Holz
2Principal 8′Metall
3Hohlflöte 8′Holz
4Gambe 8′Zinn, konisch
5Biffara 8′Schwebung, Zinn, ab c°
6Octave 4′Metall
7Fugara 4′Metall
8Quinte 2 2/3′Metall
9Octave 2′Metall
10Mixtur 5-fach 2′Metall
11Trompete 8′Metall

Positiv C-d³ (im alten Gehäuse)

12Principal 4′Prospekt, Zinn
13Salicional 8′Zinn
14Copula major 8′Holz, gedeckt
15Copular minor 4′Holz, offen ab c‘ überblasend
16Nasat 2 2/3′Metall, gedeckt
17Octave 2′Metall
18Terz 1 3/5′Metall
19Sedecima 1′Metall, konisch
20Mixtur 3-fach 1′Metall

Pedalwerk C-d‘

21Subbass 16′Holz, gedeckt
22Principalbass 8′Metall
23Octavbass 8′Holz, offen
24Posaune 16′Holzbecher und Stiefel, Bleikehlen

Manualkoppel               II-I

Pedalkoppel                 I-P

Tremulant             (Positiv)

Cymbelstern

Das Prämonstratenser-Kloster Strahov hat eine lange und bedeutende Geschichte für diesen Orden. Bekannt ist es heute vor allem durch seine berühmte Barock-Bibliothek, die auch besichtigt werden kann. Zentrum des beachtlichen Klosterbezirkes ist die üppig ausgestattete Kathedrale. Auf der großen Barockorgel spielte einst auch Wolfgang Amadeus Mozart! Nach zahlreichen Umbauten und Erweiterungen soll sie künftig grundlegend erneuert werden. Zuvor aber durften wir nun eine neue Chororgel fertigen, die in und hinter dem Gehäuse von 1687 ihren Platz fand. Um künftig auch als Ersatz der Hauptorgel dienen zu können, musste das Instrument größer konzipiert werden, als es das kleine Barock-Gehäuse ermöglichte. In jenem ist nun das Nebenwerk als Rekonstruktion der ursprünglichen Chororgel untergebracht. Hauptwerk und Pedalwerk stehen in einem Gewölberaum dahinter. Dank der guten Akustik stellt dies für die Wahrnehmung im Raum kein Problem dar. Die durch einen früheren pneumatischen Einbau verlorengegangene Spielanlage haben wir rekonstruiert, lediglich eine zusätzliche Reihe für die Registerzüge von Hauptwerk und Pedal ist nun über dem Notenpult eingefügt. Der Tonumfang des ursprünglichen Instrumentes reichte mit der damals üblichen kurzen Oktave im Bass freilich nur bis zum c³. Als Kompromiss für den heutigen Gebrauch haben wir einen Tastenumfang von C bis d³ gewählt und eine Stimmtemperatur nach Valotti gelegt.

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