Truhenpositiv, Neubau 2024

Disposition:
| Manual | ||
|---|---|---|
| Gedackt | 8′ | Holz |
| Flöte | 4′ | Holz, bis H gedeckt, dann offen |
Das Instrument ist für den mobilen Einsatz, vorwiegend im Barockorchester, vorgesehen. Entsprechend soll es leicht aufzustellen, leicht zu transportieren und schnell nach- bzw. umzustimmen sein. Der Korpus soll relativ leicht und so niedrig sein, so dass bei Bedarf ein Cembalo aufgesetzt werden kann (ein Claviorganum bildend), bzw. der Blick des Organisten über das Instrument hinweg zum Orchester nicht behindert wird. Andererseits ist auch die Möglichkeit einer höheren Aufstellung mit besserer Klangabstrahlung vorgesehen. Hierzu kann die separate Truhe mit der Windanlage unter das Gehäuse gestellt und das Positiv als klassisches Standpositiv verwendet werden. Die Klaviatur ist hierzu in unterschiedlicher Höhe einzuschieben.







- Zwei Register: Gedackt 8‘ und Gedackt 4‘, Holzpfeifen, die Mensuren und die Intonation nach mitteldeutschen, barocken Vorbildern.
- Klaviaturumfang von C – f ³,
- Transponiereinrichtung 415 – 440 – 465 Hz (mit ausgebautem H1 und fs³ bei 440 Hz), 392 Hz möglich mit Umstimmung von C und Verzicht auf Cs, Stimmtemperaturen von mitteltönig bis gleichstufig möglich.
- Außenmaße (vorbehaltlich der endgültigen Konstruktion): Grundkorpus ca. 950 mm breit, 600 mm tief, 800 mm hoch.
- Auf der Bassseite werden außen die acht tiefen 8‘-Pfeifen in zwei Blöcken angehängt.
- Separater Korpus für die Windanlage ca. 950 mm x 600 mm, 600 mm hoch, ausgestattet mit einem Mehrfaltenbalg als Magazin und einem Keilbalg als Fußschöpfer, sowie alternativ mit einem elektrischen Schleudergebläse.
Bei Bestellung werden individuelle Wünsche, soweit technisch möglich, berücksichtigt.
